Dopingexperte kritisiert Olympisches Kommitee IOC

Dopingexperte kritisiert Olympisches Kommitee IOC

Audio | 08.02.2018 | Dauer: 00:03:34 | SR 2 - Holger Büchner

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Wenige Tage vor den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang waren Sperren für 39 russische Athleten aufgehoben worden - obwohl sie vom Internationalen Sportgerichtshof wegen Doping-Vergehen bereits lebenslang für Olympia gesperrt waren. Aus Mangel an Beweisen, nicht weil deren Unschuld bewiesen wurde. Für den ARD-Dopingexperten Hajo Seppelt zeigt das, dass das Internationale Olympische Kommitee (IOC) "nicht in der Lage gewesen ist, dieses Thema ordentlich zu bearbeiten". Der "Kardinalfehler" des IOC habe darin bestanden, dass es die "Individualschuld" der Sportler als Maßstab genommen habe, sagte Seppelt im SR 2-Interview. "Aber wie soll das funktionieren, wenn ein Dopingsystem positive Proben verschwinden lässt, ersetzt durch sauberen Urin?" (Foto: dpa / Berlinger & Co. Ag)

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