Umweltbundesamt hofft auf Innovationswille der Stahlindustrie

Umweltbundesamt hofft auf Innovationswille der Stahlindustrie

Audio | 22.10.2018 | Dauer: 00:05:53 | SR 2 - Jochen Erdmenger

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Bis spätestens 2021 sollte die deutsche Stahlindustrie eine Antwort auf die dann strengeren Auflagen des EU-Emissionshandels gefunden haben: Nach dem Willen der EU-Umweltminister werden die europäischen Stahlproduzenten dann voraussichtlich deutlich mehr für Emissionszertifikate zahlen müssen. Diese Klima-Auflagen sind zu hoch und damit weltweit wettbewerbsverzerrend, sagen die einen, während die anderen die Zertifikatspreise für noch längst nicht ausgereizt halten. Dr. Michael Angrick, der Leiter der Emissionshandelsstelle und Vizepräsident des Umweltbundesamtes, sieht die Situation im Gespräch mit SR 2-Moderator Jochen Erdmenger weniger dramatisch. Er empfiehlt als Alternative zur Kohle modernere, weniger CO2-intensive, aber auch teurere Erdgas- oder Wasserstoff-Verfahren zur Stahlproduktion. Grundvoraussetzung für das wirtschaftliche Überleben der europäischen Hersteller insgesamt sei ohnehin ein "hoher Wille zur Innovation".

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