"Ich glaube nicht, dass die Flüchtlingskrise Europa verändert hat"

"Ich glaube nicht, dass die Flüchtlingskrise Europa verändert hat"

Audio | 08.11.2018 | Dauer: 00:05:16 | SR 2 - Steffen Kolodziej

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Flüchtling, Migrant, Asylant, Schutzsuchender, Einwanderer, Fachkräfte - schon die Begriffe führen zu ganz unterschiedlichen Bildern im Kopf. Besonders emotional wird die Debatte um die europäische Situation, wenn man an die vielen Ertrinkenden im MIttelmeer denkt - oder an Angela Merkels Satz "Wir schaffen das". Sind geschlossene Nationalstaatsgrenzen die Lösung? Oder muss Europa gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Krise zu bewältigen? Für Prof. Tiziana Chiusi, Europarechtsexpertin an der Universität des Saarlandes, ist klar: Wenn Europa nur wieder gemeinsam diskutiert, werden die nun sichtbar gewordenen Probleme zu lösen sein. "Da bin ich sicher", sagte Chiusi im Interview mit SR-Moderator Steffen Kolodziej. Sie stellte klar: "Es gibt ein Recht auf Asyl, aber kein Recht auf MIgration - mindestens insoweit, als jeder Staat entscheidet, wer sich von außerhalb innerhalb seiner Grenzen ansiedeln darf."

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