Ein Jahr Beirut: "Der Schock sitzt noch tief"

Ein Jahr Beirut: "Der Schock sitzt noch tief"

Audio | 04.08.2021 | Dauer: 00:07:16 | SR 2 - Yvonne Schleinhege / Kristof Kleemann

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Am 4. August 2020 verwandelten gewaltige Explosionen den Hafen von Beirut in eine Trümmerwüste. Die Hintergründe sind nach wie vor nicht aufgeklärt, niemand musste bisher politisch Verantwortung für die rund 200 Toten und 6000 Verletzte übernehmen. Und die Bevölkerung leidet von Tag zu Tag mehr: Viele Läden, Bars und Restaurants mussten inzwischen schließen, der Strom ist knapp und am Abend versinkt das Stadt in Dunkelheit, bestätigte Augenzeuge Kristof Kleemann von der Friedrich-Naumann-Stiftung in Beirut im Gespräch mit SR-Moderatorin Yvonne Schleinhege. Vor der Katastrophe habe die Gegend um das Hafenviertel "das Herz der Stadt ausgemacht". Die politische Klasse des Libanon blockiere bis heute jede Art der Rechenschaft und beschütze sich gegenseitig, so Kleemann.

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