"AnkER-Zentren als flächendeckendes Instrument gescheitert"

"AnkER-Zentren als flächendeckendes Instrument gescheitert"

Audio | 01.08.2019 | Dauer: 00:06:13 | SR 2 - Katrin Aue

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Der Politikwissenschaftler und Migrationsexperte Prof. Hannes Schammann von der Universität Hildesheim hat rund ein Jahr nach der Inbetriebnahme des ersten deutschen "AnkER-Zentrums" eine insgesamt negative Bilanz gezogen: Eine fundierte Bewertung könne man derzeit zwar noch nicht abgeben, räumte Schamman im Gespräch mit SR-Moderatorin Katrin Aue ein. Es gebe allerdings "sehr viel Kritik auch von den Flüchtlingsräten", erklärte Schammann. Als "flächendeckendes Instrument" sei der Ansatz jedenfalls "gescheitert" - schon, weil auch ein Jahr nach ihrer Einführung bundesweit gerade einmal neun solcher offizieller Zentren existierten. Nachbesserungsbedaf sieht Schammann u. a. in den Punkten Verweildauer, Kinder-Beschulung und Traumabewältigung. Zudem begünstigten AnkER-Zentren das Entstehen von Konflikten unter ihren Bewohnern, so Schammann.

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