DIW für "direkte Transfers" für einkommensschwache Haushalte

DIW für "direkte Transfers" für einkommensschwache Haushalte

Audio | 14.03.2022 | Dauer: 00:05:36 | SR 2 - Jochen Erdmenger / Prof. Dr. Marcel Fratzscher

Themen

Noch spüren wir die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges vor allem an der Zapfsäule. In Kürze werden auch die Lebensmittelpreise steigen - Russland und die Ukraine erzeugen zusammen etwa ein Viertel der weltweiten Weizenproduktion. Prof. Dr. Marcel Fratzscher, der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), rechnet für 2022 mit einer Inflationsrate zwischen sechs und zehn Prozent. Von einem "Spritpreisdeckel" hält er wenig, weil dies den ärmeren Schichten kaum zu Gute komme. Bessere Lösungen wären aus seiner Sicht "direkte Transfers" für Haushalte mit geringem Einkommen und eine temporäre Reduzierung oder sogar Streichung des Mehrwertsteuersatzes für Güter der Grundversorgung. Wenn er sich die gesamte Weltwirtschaft betrachte, stehe den Menschen das "wirklich Dramatische" aber erst noch bevor, mahnte Fratzscher: "Das dicke Ende kommt noch". Bei alldem bestehe aber auch die Chance, dass der Ausbau erneuerbarer Energien im Zug einer Transformation nun zügig vorangetrieben werde - was in Deutschland ohnehin schon lange geplant gewesen sei.

Weitere Informationen zum Beitrag

Zur Homepage

Artikel mit anderen teilen

ARTIKEL VERSENDEN

Leider ist beim Senden der Nachricht ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen Sie es noch einmal.
Klicken Sie bitte das Mikrofon an.
Vielen Dank f�r Ihre Nachricht, sie wurde erfolgreich gesendet.