Renzension zu Hedwig Pringsheims Tagebücher 1935–1941

Renzension zu Hedwig Pringsheims Tagebücher 1935–1941

Audio | 27.07.2022 | Dauer: 00:04:21 | SR 2 - Judith Leister

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Vor 80 Jahren starb im Zürcher Exil Hedwig Pringsheim, bekannt vor allem als Schwiegermutter von Thomas Mann. Letztes Jahr ist im Göttinger Wallstein-Verlag der letzte Band der neunbändigen Tagebuch-Ausgabe herausgekommen, in dem die einstige Grande Dame der Münchner Hautevolee über ihre Theaterbesuche und Soireen, die Politik und ihre Familie schreibt. Mit der NS-Machtergreifung 1933 hatte sich ein dunkler Schatten über das Leben der Pringsheims gelegt. Immer mehr Freunde und Angehörige verließen Deutschland. Im November 1939 siedelten auch die 84-jährige Hedwig Pringsheim und ihr 89-jähriger Mann Alfred in die Schweiz um. Obwohl sie dort noch immer viel Gesellschaft hatten, fremdelten sie mit dem neuen Land. Es ist das letzte Kapitel im Leben eines Ehepaars, in dessen Münchner Domizil, dem berühmten Palais Pringsheim, einst tout le monde ein- und ausgegangen waren. Judith Leister weiß mehr.

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