Gerechtigkeit zwischen Leistungs- und Beitragsprinzip

Gerechtigkeit zwischen Leistungs- und Beitragsprinzip

Audio | 12.11.2018 | Dauer: 00:06:05 | SR 2 - Johannes Kloth

Themen

Die Auffassung darüber, was eigentlich "gerecht" ist, unterscheidet sich - je nach Alter, kulturellem Hintergrund, persönlicher Situation oder politischer Überzeugung. Die persönliche "Grundorientierung der Gerechtigkeit" habe die Forschung dabei als ziemlich stabil erkannt, wie der Soziologe Prof. Stefan Liebig vom Deutschen Institut für Wirtschaft in Berlin, im Gespräch mit SR-Moderator Johannes Kloth erklärt: Die einen seien eher für das Leistungsprinzip, die anderen präferierten eher den Wohlfahrtsstaat ("Beitragsprinzip"). Eine Rolle bei der Wahrnehmung ungerechter Verhältnisse spiele nicht nur die wirtschaftliche Gesamtsituation in einer Gemeinschaft, sondern auch die "soziale Wertschätzung". Deshalb reiche es politisch offensichtlich nicht aus, nur auf das "alte Verteilungsparadigma" zu setzen, wie das Beispiel von SPD und Linken zeigten, so Liebig.

Weitere Informationen zum Beitrag

Zur Homepage

Artikel mit anderen teilen

ARTIKEL VERSENDEN

Leider ist beim Senden der Nachricht ein Fehler aufgetreten, bitte versuchen Sie es noch einmal.
Klicken Sie bitte das Mikrofon an.
Vielen Dank f�r Ihre Nachricht, sie wurde erfolgreich gesendet.