"Wir sind Kirche": Vatikan droht Glaubwürdigkeitsverlust

"Wir sind Kirche": Vatikan droht Glaubwürdigkeitsverlust

Audio | 21.02.2019 | Dauer: 00:05:48 | SR 2 - Thomas Shihabi

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Am Morgen des 21. Februar hat Papst Franziskus in Rom das Treffen von Bischöfen aus der ganzen Welt eröffnet. Es geht um den kircheninternen Umgang mit den Missbrauchsskandalen der vergangenen Jahrzehnte. Franziskus I. rief die katholische Kirche zu konkretem Handeln im Kampf gegen sexuellen Missbrauch auf. Christian Weisner, der Sprecher der Laien-Reformbewegung "Wir sind Kirche“, sieht das Treffen als "Schicksalsgipfel": Der Vatikan müsse anerkennen, dass die "sexualisierte Gewalt" und der "Machtmissbrauch" keineswegs "Einzelprobleme" seien, sondern "zur DNA der Kirche" dazugehörten. Papst Franziskus müsse endlich an dieses Grundproblem "herangehen". Wenn dies nicht gelinge, dann habe die Kirche in vielen Fällen ihre Glaubwürdigkeit verloren, sagte Wesner im Gespräch mit SR-Moderator Thomas Shahabi.

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