"Es ist eine Frage der Gerechtigkeit"

"Es ist eine Frage der Gerechtigkeit"

Audio | 11.04.2019 | Dauer: 00:05:22 | SR 2 - Jochen Erdmenger

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Schon seit einigen Jahren können Frauen in Deutschland mit einem Bluttest während der Schwangerschaft feststellen, ob bei ihrem ungeborenen Kind Trisomie 21 vorliegt - also das sogenannte Down-Syndrom. Die Kosten von 130 Euro müssen die Eltern in der Regel selbst tragen. Im Bundestag aber wird am 11. April diskutiert, ob gesetzliche Krankenkassen den Bluttest zahlen müssen - zumindest bei "Risiko-Schwangerschaften". Für den Medizinethiker Giovanni Maio vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin in Freiburg ist die augenblickliche Regelung jedenfalls unbefriedigend: Ärmere Frauen würden derzeit zur für sie zwar kostenfreien, aber gefährlicheren Alternative der Fruchtwasseruntersuchung verleitet. Im SR-Interview plädierte er dafür, den Bluttest zwar nicht routinemäßig, aber als "Ausnahmezustand" anzuwenden. Das sei "eine Frage der Gerechtigkeit".

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