WimS: Das Denkmal - eine Erfolgsgeschichte trotz der Vergangenheit? (26.06.2019)

WimS: Das Denkmal - eine Erfolgsgeschichte trotz der Vergangenheit? (26.06.2019)

Video | 26.06.2019 | Dauer: 00:06:04 | SR Fernsehen - (c) SR

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Vor 20 Jahren hatte die Völklinger Hütte noch ein gänzlich schlechtes Image. Vorgänger Franz Zeithammer hatte das noch junge Weltkulturerbe in einem verheerenden Zustand hinterlassen. Bislang rund 160 Millionen Euro Investitionen in eine überwiegend kluge Sanierung und viel Marketing haben die Hütte zu einem Tourismusmagneten gemacht. 1999 glaubte die saarländische Politik noch nicht daran, dass es einmal einen 7 Kilometer langen Weg durch sanierte und erschlossene Teile der Anlagen geben würde; die Rede war von einem „kontrollierten Verfall“. Mit EU-, Bundes- und Landesgeldern hangelte sich der Hüttendirektor durch die einzelnen Sanierungsabschnitte – ein Verdienst Grewenigs und der politischen Begleiter. Während die Instandsetzung allgemein gelobt wird, gibt es auch Kritikpunkte: Die dauerhafte (Manche sagen: Über-) Nutzung der Gebläsehalle für Ausstellungen, die den Kern der Maschinenhalle beschädigen und ihr die Sichtbarkeit nehmen; keine Anbindung der Hütte an die Stadt Völklingen, schleppende Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte in der Nazizeit, wenig Informationen zur Industrie- und Sozialgeschichte. Unser Autor Uwe Loebens ist im Schatten der „Verbotenen Stadt“ Völklinger Hütte aufgewachsen, ist 25 Jahre lang von ihr geprägt worden. Er zieht eine persönliche Bilanz der Ära Grewenig.

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