"Erheblicher Einbruch" des Wald-Zuwachses befürchtet

"Erheblicher Einbruch" des Wald-Zuwachses befürchtet

Audio | 02.08.2019 | Dauer: 00:06:18 | SR 2 - Jochen Marmit

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Ist die Lage des deutschen Waldes nach dem zweiten trockenen Sommer in Folge wirklich so dramatisch wie befürchtet? SR-Moderator Jochen Marmit hat bei Prof. Andreas Bolte vom Johann Heinrich von Thünen-Institut, dem Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, nachgefragt. Als "alarmierend" bezeichnete er den Befund, dass die Fichte als "Hauptzuwachsträger" und CO2-Speicher "jetzt schwächelt". Wegen des 40-prozentigen Anteils der Fichte am Zuwachs des deutschen Waldes gehe er von einem "erheblichen Einbruch" aus. Der Waldökologe ist überzeugt, dass dringend etwas getan werden müsse: "Wir brauchen langfristige Lösungen", sagte Bolte. Es gehe darum, die Wälder nun "fit" zu machen "für den Klimawandel" - zum Beispiel mit der Aufforstung geeigneterer Baumarten als Fichte oder Buche, am besten in einer ausreichenden Mischung.

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