Der Preis fürs Impfen: zwischen Marktgesetzen und Ethik

Der Preis fürs Impfen: zwischen Marktgesetzen und Ethik

Audio | 29.01.2021 | Dauer: 00:05:11 | SR 2 - Jochen Marmit / Karl-Heinz Wehkamp

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Der Streit um Menge und Lieferzeitpunkt neuer Impfstoff-Dosen zwischen der EU-Kommission und dem Pharmakonzern Astrazeneca hat wieder einmal die Frage aufgeworfen, wie eine Verteilung knapper Güter bei hoher Nachfrage auch aus globaler Sicht gerecht organisiert werden kölnnte. Dürfte man beispielsweise das Recht auf geistiges Eigentum hintan stellen - und die Lizenz zur Herstellung eines Impfstoffes einfach zum Gemeingut erklären, wie der Grünen-Politiker Sven Giegold gefordert hat? Für den Bremer Mediziner und Soziologen Professor Karl-Heinz Wehkamp ist klar: Die "Regeln des Marktes" sind grundsätzlich nicht geeignet, "um einer Pandemie anständig zu begegnen". Andererseits wäre "der gigantische wissenschaftliche und technische Aufwand zur Erzeugung und Verteilung" von Impfstoffen ohne Marktanreize überhaupt nicht möglich, so Wehkamp im Gespräch mit SR-Moderator Jochen Marmit.

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