Klimafreundliche Stadtplanung in Barcelona und Paris
Video | 04.05.2026 | Dauer: 00:26:06 | SR Fernsehen - (c) SR
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In Barcelona mit rund 1,7 Millionen Menschen leidet unter zu viel Verkehr. Angesichts des Klimawandels wurden nach dem Superblock-Modell von Salvador Rueda ganze Areale für den Durchgangsverkehr gesperrt und den Anwohnern als Freiflächen zurückgegeben. Die gestiegene Lebensqualität fand nach anfänglichen Protesten hohe Akzeptanz. Das Konzept basiert auf dem Prinzip orthogonaler Netze. Dadurch wird der gesamte Verkehr effizienter.
Paris ist die am dichtesten besiedelte Millionenstadt Europas und hat viel zu wenig Grünfläche pro Anwohner. Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von 2012 bis April 2026, setzte auf
nachhaltige Stadtplanung. Die Schnellstraße am Seine-Ufer wurde zur Flaniermeile, in der Stadt gilt Tempo 30 und der Radverkehr wurde ausgebaut. 300 Hektar neue Grünflächen und 120.000 Bäume sollen den Hotspot Paris kühlen. Über den historischen Zinkdächern der Stadt sollen zusätzlich Plattformen mit Pflanzen entstehen. Hidalgos Nachfolger Emmanuel Grégoire will diesen Weg fortsetzen.
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