Für Kinder: Emma und Jenny: entfernte Freunde
Audio | 31.05.2026 | Dauer: 00:01:51 | SR kultur - (c) SR
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Emma und Jenny sind zum Eis essen verabredet. Als Jenny Emma abholen möchte, findet sie Emma traurig in ihrem Zimmer. Jenny fragt aufmunternd: „Hey Emma, was ist los? Unser Eis wartet schon.“ Aber Emma hat keine Lust auf Eis. Sie möchte lieber hierbleiben: „Meine Freundin Sophia war gestern Nachmittag da, sie muss im Sommer auf eine andere Schule wechseln, weil sie umziehen. Und dann werden wir uns nicht mehr sehen oder ganz selten, was soll ich denn dann machen?“
Jenny ist das Thema mit „entfernten Freunden“ nicht unbekannt und erzählt: „Weißt du Emma, mit echten Freunden ist es so: egal wo und mit wem wir leben, wo wir täglich sind, das macht einer dicken Freundschaft nichts aus. Wenn ich meine Freundinnen von früher treffe, machen wir einfach da weiter, wo wir das letzte Mal mit Quatschen aufgehört haben.“
„Echt? Wie geht denn das?“ Möchte Emma wissen.
„Naja, wir teilen unseren Alltag zum Beispiel oft über Briefe und Emails, damit wir up to date sind. Und was wir auch immer machen und ich glaube, das ist das Wichtigste: wir umarmen uns beim Abschied immer sehr feste, das hält dann bis zum nächsten Treffen“.
Das findet Emma ziemlich cool, auch wenn sie jetzt nicht unbedingt einen Brief schreiben würde, sondern eher den Messenger nutzen. Aber das mit der Umarmung, das gefällt ihr und sie beschließt, damit gleich morgen anzufangen, sozusagen auf Vorrat, bis Sophia dann wirklich erstmal weg ist.
Und ihr? Habt ihr auch Freunde, die weit weg wohnen? Wie bleibt ihr in Kontakt, damit ihr euch nicht aus den Augen verliert?
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