Nachhaltige Architektur in Österreich und Deutschland
Video | 23.04.2026 | Dauer: 00:26:08 | SR Fernsehen - (c) SR
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Österreich setzt auf nachhaltigen Städtebau, insbesondere in Wien. Die Seestadt Aspern soll
bis Mitte der 2030er-Jahre fertig sein: als „15-Minuten-Stadt“, in der 25.000 Menschen alles Wesentliche schnell erreichen. Aushub und alter Asphalt wurden vor Ort wiederverwendet. In Wien gibt es zudem ein einzigartiges Konzept für den öffentlich geförderten Wohnungsbau.
In Deutschland könnte man einen echten Schatz heben – wenn mehr Bestand erhalten wird anstatt neu zu bauen. Darauf setzt das Architekturbüro ensømble in Berlin. Ein Parkhaus wurde ausschließlich mit alten Bauteilen zum Bürogebäude umfunktioniert: Re-Use statt Re-Cycling. Die Kreislaufwirtschaft revolutioniert den Bausektor. Denn in Baumaterialien steckt sogenannte graue Energie, die bei ihrer Herstellung verbraucht wurde.
Der Idealfall wäre ein Kreislauf, in dem man Gebäude komplett aus bereits vorhandenem Material errichtet. Genau dafür hat Anja Rosen den sogenannten Urban-Mining-Index entwickelt.
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